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„Trostorte“ in Krefeld starten in die neue Saison

Neuer Standort auf dem Fischelner Friedhof

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Menschen stehen und sitzen vor der neuen "Trostbank" auf dem Fischelner Friedhof

Das Team der „Trostorte“ ist jetzt auch auf dem Fischelner Friedhof im Einsatz. Die Bank steht in der Nähe der Trauerhalle auf dem neuen Teil des Fischelner Friedhofs. Hier finden Menschen zweimal im Monat Ansprechpartner/-innen, wenn Sorgen oder Kummer sie bedrücken. (Bild: Hospiz Stiftung Krefeld / Nadia Joppen)


Nach der Winterpause ist das Projekt „Trostorte“ wieder aktiv – und wird erweitert: Mit dem Fischelner Friedhof kommt ein dritter Standort hinzu, neben Hüls und Uerdingen. Zweimal im Monat sind dort geschulte ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter der Hospiz Stiftung Krefeld auf einer gekennzeichneten Bank anzutreffen. Sie bieten ein offenes Ohr, anonyme Gespräche und stille Unterstützung für Menschen, die Kummer oder Sorgen teilen möchten.

„Friedhöfe sind geschützte Räume, in denen Gespräche leichter entstehen“, sagt Heike Blondin vom KBK und begrüßt die Ausweitung: Das Angebot werde sehr gut angenommen und macht unsere Friedhöfe zu Orten der Begegnung und des empathischen Austausches. 13 Ehrenamtliche sind aktuell im Einsatz. Die Gespräche sind vertraulich und zeigen: Trauer braucht Raum – und manchmal einfach einen neutralen Zuhörer.

Die Trostbank auf dem neuen Teil des Fischelner Friedhofs ist mit einem Schild gekennzeichnet und im zweiwöchigen Wechsel freitags von 15 bis 17 Uhr besetzt.